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Kundenstory · Hoppe Marine

KI-Plattform für einen maritimen Experten für Steuerungs- und Automatisierungstechnik

Schwerlastschiffe mit Kran im Hafen

Zahlen & Fakten

> 12 Mio.
Wörter industriellen Wissens bisher verarbeitet
> 70
systematisch bewertete Subsysteme & Komponenten je Analyse
Etliche
Dokumentenseiten werden pro Großprojekt analysiert
Geringerer
Zeitaufwand für Dokumentation und Datenpflege für bevorstehende komplexe Analysen

Die Herausforderung: Normatives Wissen und Engineering-Know-how in komplexen Analysen zusammenbringen

In der maritimen Industrie sind Systemanalysen für sicherheitskritische Anlagen regulatorisch verpflichtend und technisch außerordentlich anspruchsvoll. Eine vollständige Failure Mode, Effects and Criticality Analysis (FMECA) nach IEC 60812 erfordert tiefes technisches Verständnis der eigenen Systeme und die sichere Beherrschung normativer Vorgaben. Schon allein die zugrundeliegenden Normenanforderungen und Klassifikationsrichtlinien umfassen über 500 Seiten.

Die Herausforderung liegt dabei nicht im Wollen, sondern im Zugang: Normtexte, interne Systemdokumentation, E-Pläne, Komponentenspezifikationen und Erfahrungswissen aus vergangenen Projekten sind über viele Dokumente und Systeme verteilt. Wer eine vollständige Systemanalyse durchführt, verbringt einen Großteil seiner Zeit nicht mit dem eigentlichen ingenieurtechnischen Urteil, sondern mit Suche, Querverweisen und dem Zusammentragen der Grundlagen.

Jedes Projekt hat individuellen Charakter und besteht oft aus mehr als 5.000 Teilen und über 500 Komponenten. Entsprechend aufwendig ist die technische und kommerzielle Analyse, und sie erfordert Expertise über den gesamten Prozess hinweg: vom Angebot im Vertrieb über das unterstützende Produktmanagement bis hin zu Projektierung und Service.

Die Lösung: MAIA als zentraler Wissenszugang für Systemanalysen

Hoppe Marine setzt MAIA als Wissensplattform ein, die das Engineering bei der Erstellung normkonformer Systemanalysen unterstützt. Der Ansatz verbindet normatives Wissen, internes Engineering-Know-how und projektspezifische Daten in einem durchgängig zugänglichen, validierbaren Wissenssystem:

  • Regulatorische Grundlagen werden in MAIA hinterlegt und sind auf Anhieb verfügbar. Kein manuelles Durchsuchen von 500-seitigen Normtexten mehr.
  • Templates aus Hoppe-eigenen FMECA-Tabellen und Normgremien dienen als strukturelle Vorlage, die MAIA direkt berücksichtigt.
  • Engineering-Wissen wie technische Systemdokumentation, E-Pläne und Komponentenspezifikationen wird projektbezogen eingebunden und ist sofort durchsuchbar.
  • Persona-Prompting versetzt MAIA in die Rolle einer fachkundigen Assistenz mit klarem Glossar und normativem Kontext, sodass die Antworten konsistent auf dem richtigen fachlichen Niveau bleiben.
Wissensquellen im Überblick: Projekterfahrungen, FMECA-Template, Systemdokumentation und E-Pläne fließen in MAIA. Ergebnis ist eine normkonforme Systemanalyse, verifiziert durch die verantwortliche Person bei Hoppe Marine.

So kann sich das Engineering auf das ingenieurtechnische Urteil konzentrieren, nicht auf das Zusammentragen der Grundlagen. Die Verifizierung und Validierung aller Analyseergebnisse verbleibt selbstverständlich bei den verantwortlichen Systemmanagern.

Das Ergebnis: Mehr Zeit für ingenieurtechnisches Urteil, bei gleicher normativer Qualität

Mit MAIA verschiebt sich die Hauptarbeitszeit von der Informationsbeschaffung zur eigentlichen Wertschöpfung: dem fachlichen Urteil, der Verifizierung und der Ableitung technischer Maßnahmen der Experten bei Hoppe Marine. Entschieden wird weiterhin von Menschen. MAIA nimmt ihnen die Recherche ab, nicht das Urteil. Das passt zu einem Arbeitsalltag, in dem Ansprechbarkeit und kurze Rückmeldewege zu Kunden wichtig bleiben. Und es zeigt, worin der eigentliche Nutzen liegt: im Zusammenspiel aus MAIA und dem Erfahrungswissen im Team.

Schnellere, belastbarere Angebotsentscheidungen

In einer Angebotsphase stellt MAIA alle relevanten Norm- und Erfahrungsgrundlagen innerhalb kurzer Zeit bereit. Vertrieb und Projektmanagement können technische Risiken auch für erstmalig realisierte Anlagenkonzepte fundiert einschätzen und kommerzielle Konsequenzen belastbar quantifizieren.

Wissenstransfer im Unternehmen

Die in MAIA hinterlegten Projekte, Templates und technischen Dokumente werden über das Wissensmanagement-Team hinaus genutzt, etwa zur Strukturierung interner E-Learnings nach drei Wissensstufen (Basic / Advanced / Expert).

Primäre Use Cases

Unterstützung bei Systemanalysen (FMECA) für laufende Projekte

MAIA stellt dem Engineering strukturiert bereit:

  • Normative Anforderungen
  • Projekterfahrungen aus vergangenen Projekten
  • Interne Systemdokumentation zu Sensorik, Pumpen und Steuerungskomponenten
  • E-Pläne und Schaltdiagramme als durchsuchbare PDF-Quellen
  • Projektspezifische Templates für das Ausgabeformat

Vereinfachte Systemanalyse für die Angebotsphase

MAIA unterstützt bei der schnellen Einschätzung neuer Projektkonzepte durch Zugang zu:

  • Kundenspezifikationen aus der Angebotsanfrage
  • Erfahrungswerten aus vergleichbaren Systemstandards
  • Technologieoptionen samt Verfügbarkeiten und Lieferantendaten
  • Normativen Mindestanforderungen für die Angebotseinschätzung

Beispiel-Prompts

„Welche Anforderungen stellt die IEC 60812 an die Bewertung von Fehlermodi in sicherheitskritischen Systemen und wie lauten die Grenzwerte für die Risikoprioritätszahl?“
„Welche Ausfallmodi sind für unsere Pumpensysteme der Anti-Heeling-Anlage dokumentiert und welche Redundanzen sind laut Systemdokumentation vorgesehen?“
„Gibt es spezifische Anforderungen der Klassifikationsgesellschaften (z. B. DNV, Lloyd’s Register), die bei der Auslegung unserer Anti-Heeling-Anlage berücksichtigt werden müssen?“

Bei Fragen erreicht ihr Lars Jaspersen von Hoppe Marine unter l.jaspersen@hoppe-marine.com.

Zusammengefasst

  • Bei Hoppe Marine hat MAIA über 12 Millionen Wörter industriellen Wissens verarbeitet.
  • Hoppe Marine bewertet mit MAIA über 70 Subsysteme und Komponenten je FMECA-Analyse nach IEC 60812.
  • MAIA erschließt bei Hoppe Marine Normengrundlagen von über 500 Seiten, ohne manuelles Durchsuchen.
Lars Jaspersen
„MAIA ist für unser Team zu einem zentralen Werkzeug geworden! Wir nutzen MAIA inzwischen sehr intensiv und konnten dank der Unterstützung des Tools hervorragende Dokumentationen erstellen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Für uns ist klar, dass wir MAIA auch künftig einsetzen wollen.“
Lars Jaspersen, Team Manager Technical Writing, ILS & Knowledge Management @ Hoppe Marine
  • Goldschmidt
  • Metagon
  • IDnow
  • NETZSCH
  • Pestalozzi
  • Hoppe Marine
  • GEZE
  • Ovesco Endoscopy
  • SANY
  • novineon CRO
  • Stadt Wil
  • SOLEVO
  • 2BCS
  • Sterr-Kölln & Partner
  • EEF Erneuerbare Energien Fabrik
  • Conloop
  • Wolfram Industrie
  • BST, an elexis company
  • Stauffer & Studach Raumentwicklung
  • HSG Startup, Universität St. Gallen

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