KI Plattform für maritimen Experten für Steuerungs- und Automatisierungstechnik

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Die Herausforderung: Normatives Wissen und Engineering-Know-how in komplexen Analysen zusammenbringen
In der maritimen Industrie sind Systemanalysen für sicherheitskritische Anlagen regulatorisch verpflichtend und technisch außerordentlich anspruchsvoll. Eine vollständige Failure Mode, Effects and Criticality Analysis (FMECA) nach IEC 60812 erfordert tiefes technisches Verständnis der eigenen Systeme und die sichere Beherrschung normativer Vorgaben. Schon allein die zugrundeliegenden Normenanforderungen und Klassifikationsrichtlinien umfassen über 500 Seiten.
Die Herausforderung liegt dabei nicht im Wollen, sondern im Zugang: Normtexte, interne Systemdokumentation, E-Pläne, Komponentenspezifikationen und Erfahrungswissen aus vergangenen Projekten sind über viele Dokumente und Systeme verteilt. Wer eine vollständige Systemanalyse durchführt, verbringt einen Großteil seiner Zeit nicht mit dem eigentlichen ingenieurtechnischen Urteil, sondern mit Suche, Querverweisen und dem Zusammentragen der Grundlagen.
Jedes Projekt hat individuellen Charakter und besteht oft aus mehr als 5'000 Teilen und über 500 Komponenten. Entsprechend aufwendig ist die technische und kommerzielle Analyse, und sie erfordert Expertentum über den gesamten Prozess hinweg: vom Angebot im Vertrieb über das unterstützende Produktmanagement bis hin zu Projektierung und Service.
Die Lösung: MAIA als zentraler Wissenszugang für Systemanalysen
Hoppe Marine setzt MAIA als Wissensplattform ein, die beim Engineering der Erstellung normkonformer Systemanalysen unterstützt. Der Ansatz verbindet normatives Wissen, internes Engineering-Know-how und projektspezifische Daten in einem durchgängig zugänglichen, validierbaren Wissenssystem:
- Regulatorische Grundlagen werden in MAIA hinterlegt und sind auf Anhieb verfügbar, kein manuelles Durchsuchen von 500-seitigen Normtexten mehr.
- Templates aus Hoppe-eigenen FMECA-Tabellen und Normgremien dienen als strukturelle Vorlage, die MAIA direkt berücksichtigt.
- Engineering-Wissen wie technische Systemdokumentation, E-Pläne und Komponentenspezifikationen werden projektbezogen eingebunden und sind sofort durchsuchbar.
- Persona-Prompting versetzt MAIA in die Rolle einer fachkundigen Assistenz mit klarem Glossar und normativem Kontext, sodass die Antworten konsistent auf dem richtigen fachlichen Niveau bleiben.
Das Ergebnis: Das Engineering kann sich auf das ingenieurtechnische Urteil konzentrieren, nicht auf das Zusammentragen der Grundlagen. Die Verifizierung und Validierung aller Analyseergebnisse verbleibt selbstverständlich bei den verantwortlichen Systemmanagern.
Das Ergebnis: Mehr Zeit für ingenieurtechnisches Urteil, bei gleicher normativer Qualität
Mit MAIA verschiebt sich die Hauptarbeitszeit von der Informationsbeschaffung zur eigentlichen Wertschöpfung: dem fachlichen Urteil, der Verifizierung und der Ableitung technischer Massnahmen der Experten bei Hoppe Marine. Entschieden wird weiterhin von Menschen. MAIA nimmt ihnen die Recherche ab, nicht das Urteil. Das passt zu einem Arbeitsalltag, in dem Ansprechbarkeit und kurze Rückmeldewege zu Kunden wichtig bleiben. Und es zeigt, worin der eigentliche Nutzen liegt: im Zusammenspiel aus MAIA und dem Erfahrungswissen im Team.
Schnellere, belastbarere Angebotsentscheidungen
In einer Angebotsphase stellt MAIA alle relevanten Norm- und Erfahrungsgrundlagen innerhalb kurzer Zeit bereit. Vertrieb und Projektmanagement können technische Risiken auch für erstmalig realisierte Anlagenkonzepte fundiert einschätzen und kommerzielle Konsequenzen belastbar quantifizieren.
Wissenstransfer im Unternehmen
Die in MAIA hinterlegten Projekte, Templates und technischen Dokumente werden über das Wissensmanagement-Team hinaus genutzt, etwa zur Strukturierung interner E-Learnings nach drei Wissensstufen (Basic / Advanced / Expert).

Primäre Use Cases
Unterstützung bei Systemanalysen (FMECA) für laufende Projekte
MAIA stellt dem Engineering strukturiert bereit:
- Normative Anforderungen
- Projekterfahrungen aus vergangenen Projekten
- Interne Systemdokumentation zu Sensorik, Pumpen und Steuerungskomponenten
- E-Pläne und Schaltdiagramme als durchsuchbare PDF-Quellen
- Projektspezifische Templates für das Ausgabeformat
Vereinfachte Systemanalyse für die Angebotsphase
MAIA unterstützt bei der schnellen Einschätzung neuer Projektkonzepte durch Zugang zu:
- Kundenspezifikationen aus der Angebotsanfrage
- Erfahrungswerten aus vergleichbaren Systemstandards
- Technologieoptionen samt Verfügbarkeiten und Lieferantendaten
- Normativen Mindestanforderungen für die Angebotseinschätzung
Beispiel-Prompts
„Welche Anforderungen stellt die IEC 60812 an die Bewertung von Fehlermodi in sicherheitskritischen Systemen und wie lauten die Grenzwerte für die Risikoprioritätszahl?"
„Welche Ausfallmodi sind für unsere Pumpensysteme der Anti-Heeling-Anlage dokumentiert und welche Redundanzen sind laut Systemdokumentation vorgesehen?"
„Gibt es spezifische Anforderungen der Klassifikationsgesellschaften (z. B. DNV, Lloyd's Register), die bei der Auslegung unserer Anti-Heeling-Anlage berücksichtigt werden müssen?"
Für offene Fragen kann Ansprechpartner Lars Jaspersen von Hoppe Marine unter l.jaspersen@hoppe-marine.com kontaktiert werden.







